FANDOM


Als Dämonenwelt wird die Welt bezeichnet, die neben der Menschenwelt existiert. Die Dämonenwelt ist die Heimat der Dämonen.

Bevor es die Trennung zwischen Menschen- und Dämonenwelt gab, war alles mehr oder weniger eine Welt voller Dunkelheit und Chaos. Das Chaos ordnete sich mit der Zeit, und es entstanden zwei verschiedene Welten, die des Lichtes und die der Dunkelheit. Lange Zeit existierten beide Welten nebeneinander, bis irgendwann der König der Dämonenwelt, Argosax, beschloss, die Welten wieder zu "vereinigen", also die Menschenwelt anzugreifen.

Sparda stellte sich jedoch gegen seinen König und kämpfte für die unterlegenen Menschen. Er bezwang den König und versiegelte die Portale zwischen den Welten. In der Zeitachse von Devil May Cry passierte dies vor rund 2000 Jahren.

An vielen Orten in der Dämonenwelt sind die uns bekannten physikalischen Gesetze aufgehoben oder manipuliert.

GeographieBearbeiten

Die Dämonenwelt ist sehr chaotisch und wirr. Sie besteht aus verschiedenen Ebenen und Kreisen, mindestens ein paar davon haben ein spezifisches Element, aus dem sie aufgebaut sind (zum Beispiel die Feuerhölle).

Dante reist im Anime und jedem Spiel außer Devil may Cry 4 in die Dämonenwelt, um sich dort seinen eigentlichen Gegnern zu stellen.

Orte der DämonenweltBearbeiten

In Devil may Cry 1 gelangt Dante durch einige scheinbar "lebende" Gebiete schließlich in Mundus' Thronsaal. Genau wie Mundus scheint er weniger in die "Hölle" als in den Himmel zu gehören. Hauptsächlich besteht er aus marmorartigem Material und erinnert an eine Kathedrale.

In Devil may Cry 2 hingegen kämpft Dante gegen das personifizierte Chaos Argosax. Dieser Kampf findet auf einer riesigen Einöde aus schwarzem Fels statt, der Himmel ist purpur und boshafte, verschwommene Gesichter treiben wie Wolken über ihn.

Devil may Cry 3 spielt sogar in mehreren verschiedenen Bereichen der Dämonenwelt. In der Haupthölle gibt es etwa das Unheilige Höllentor und den Weg zur Verzweifelung. Sie ähnenln den Innenräumen von Temen-ni-gru, vom Höllentor aus kann man sogar zu dessen Spitze zurückkehren. Es gibt außerdem ein verfluchtes Schachbrett und mehrere "Nirvanas":

Das Nirvana der verlorenen Seelen ist eine große Halle, obwohl es keine wirklichen Wände gibt. Es ist von Treppen und aus dem Nirgendwo herabstürzenden Wasserfällen durchzogen, und Treppen und Boden treffen sich in den unmöglichsten Winkeln. Je nach Standort ist plötzlich die Decke eine Wand oder man steht einfach verkehrt herum. Es ist an M. C. Eschers "Relativiteit" angelehnt.

Das Nirvana der Illusionen ist ein kleiner verspiegelter Raum, dessen Boden von Rissen durchzogen ist. Eine Inschrift in dem Raum lautet: "Substanz lässt Bilder entstehen - und die Bilder zerstören die Substanz!". Das heißt: sämtliche Dämonen in diesem Raum sind unsterblich - nur ihre Spiegelbilder sind es nicht.

Das Nirvana der Unendlichkeit hingegen ist ein kleiner, aber hoher Raum, in dessen Mitte eine gewaltige Sanduhr steht. Sollte man den Raum nicht verlassen haben, bevor der Sand abgelaufen ist ... droht einem ein übles Schicksal.

Und schließlich das verbotene Nirvana - geöffnet von Arkham, um Spardas Macht zu erlangen. Der Boden ist von einer violetten Flüssigkeit bedeckt, irgendwo in der Ferne von Bergen begrenzt. In der Mitte des Platzes ist ein Strudel - er führt noch tiefer in die Welt der Dämonen.